Portrait

Geboren am: 28. April 1971
Geburtsort: Erlabrunn⁄Erzgebirge
Wohnort: Schwarzenberg
Körpergröße: 1,76 Meter
Gewicht: 76 Kilogramm
Ausbildung: Mittlere Reife, Kraftfahrzeugschlosser

Größte Erfolge als Amateur:
zweimal Spartakiadesieger,
dreimaliger Meister der DDR im Nachwuchsbereich,
DDR-Meister 1988,
Deutscher Meister 1993 und 1995,
Junioren-Europameister 1988,
Junioren-Vizeweltmeister 1989,
WM-Dritter 1995,
EM-Zweiter 1996,
Olympiateilnahmen 1992 und 1996.

Vereine:
WGW Schwarzenberg,
SG Wismut Gera⁄SSV Gera,
Spandauer BC Berlin⁄Boxring Berlin.

Amateurtrainer:
Siegfried Beyer, Uwe Korm, Rudi Rochel, Gerhard Mey, Ulli Wegner.

Amateurrekord:
274 Kämpfe – 235 Siege.

Profitrainer:

Ulli Wegner, Karsten Röwer.
Profidebüt: 23. November 1996 in München.

Größter Erfolg:
WBC-Weltmeister im Super-Mittelgewicht am 23.10.1999 gegen Titelverteidiger Richie Woodhall,
WBC-Weltmeister im Super-Mittelgewicht am 05.04.2003 gegen Titelverteidiger Eric Lucas,
WBC-Weltmeister im Super-Mittelgewicht am 09.10.2004 gegen Titelverteidiger Cristian Sanavia.

Hobbys:
Tiere, Musik, Skisport, Fußball, Dart, Bowling.

Lieblingsküche:
Italienisch.

Beruf: SAT.1 TV-Kommentator, Sportkoordinator der Ergokonzept AG, Everlast Energy Drink Markenbotschafter

Name: Markus Beyer
Sternzeichen: Stier
Geburtsort: Erlabrunn im Erzgebirge
Wohnort: Schwarzenberg
Geschwister: eine Schwester, Constanze
Eltern: Siegfried und Barbara
Größe: 176 cm

Wann und wie kam der Entschluss vom Amateur- zum Profiboxer zu wechseln?
Das war 1996. Die Erfolge von Henry Maske hatten einen großen Anteil daran. Ich lernte Wilfried Sauerland kennen und so beschlossen mein Trainer, Ulli Wegner, und ich nach den Olympischen Spielen ins Profilager zu wechseln.

Haben Sie neben dem Boxen auch einen Beruf erlernt?
Ja, ich bin Kfz-Schlosser.

Würden Sie diesen heute auch noch ausüben?
Das könnte ich wohl nicht mehr wirklich. Es ist schon zu lange her.

Was ist Ihre größte Sorge?
Krankheit in meiner Familie und bei den Menschen, die mir nahe stehen.

Was verabscheuen Sie am meisten?
Gewalt gegen Kinder, Frauen und Tiere.

Wann haben Sie sich entschieden, Boxer zu werden?
Mit 12 Jahren. Ich habe neben dem Boxen auch noch Fußball gespielt. Irgendwann waren die Fußballspiele im Verein und die Boxkämpfe nicht mehr unter einen Hut zu bringen. So habe ich mich für das Boxen entschieden.

Ihr Vater war ebenfalls Boxer. Hat er Sie vom Boxen überzeugt?
Eigentlich schon. Er hat mich aber nicht überredet, Boxer zu werden. Diese Entscheidung habe ich letztendlich selbst getroffen weil mir der Kampf „Mann gegen Mann“ doch mehr lag obwohl ich auch heute noch gern „gegen den Ball trete“.

Wofür geben Sie am meisten Geld aus?
Das ist schwer zu sagen. Meine letzte Investition war ein Modellauto. Ein neues kleines Hobby, das nicht wenig Zeit und Geld beansprucht. Außerdem fliege ich gerne nach Miami. Da gebe ich dann auch mal etwas mehr für Klamotten aus.

Was fasziniert Sie so am Boxen?
Es ist ein fairer Sport. Mann gegen Mann, man weiß immer, was der Gegner von einem will. Es gibt keine Hilfsmittel, keinen Motor, keine Geräte. Das Werkzeug ist der eigener Körper, die Psyche und der Wille. Zudem ist das Training eines der umfangreichsten überhaupt.

Hatten Sie Angst davor, dass Ihr Gegner mal nicht mehr aufsteht?
Ja.

Hatten Sie Angst, dass Sie mal nicht mehr aufstehen?
Eigentlich nicht. Eher vor Verletzungen, die mich immer wieder zurück geworfen haben.

Was ist Ihr Lieblingsessen?
Pasta in allen Variationen.

Was ist Ihr Lieblingsgetränk?
Apfelschorle und ab und zu ein guter Rotwein.

Was ist Ihre Lieblingsmusik?
Quer Beet, je nach Stimmung.

Was ist Ihr größter Wunsch für Ihr Privatleben?
Einfach glücklich sein!